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London - Meine Stadt
Freitag, 25. September 2009 / British Midland - BD 818 - ab Hannover 16:15 Uhr, Ankunft in Heathrow 17:30 Uhr GMT
Dienstag 29. September 2009 / British Midland - BD 819 - ab London 17:35 Uhr, Ankunft in Hannover 20:10 Uhr MEZ
Millennium Gloucester Hotel, 4 18 Harrington Gardens, SW 7 4 LH, London, Zimmer 205, 4 Nächte.
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Mein ganz persönlicher schwarzer Freitag begann, als ich nur Minuten nach dem Einchecken mit dem typischen Strahlen in den Augen auf die Anzeigetafel blickte und “11:20 - London
Heathrow - Cancelled” las.
In der verzweifelten Hoffnung auf einen bösen Traum stand ich kurz darauf im Lufthansa-Büro und betonte, dass ich am Abend in London erwartet werde. Dieser Flug konnte also unmöglich
gestrichen werden !
Die erste Auskunft war: “Wir buchen Sie auf die Nachmittags-Maschine, die geht um 16:15 Uhr”. Die weitere Auskunft, dass ich evtl. über Frankfurt oder München fliegen kann,
löste nichts als pures Entsetzen aus.
Nach einem Telefonat mit der nahen Heimat und der Neu-Sortierung meines Zeitplanes, nahm ich völlig entgeistert meine Bord-Karte für den Flug um 16:15 Uhr in Empfang. Ich wartete auf den
Abhol-Service, der mich (ohne Koffer) nach Hause brachte.
Der Welt entrückt und fernab jeglicher Gegenwart verbrachte ich zwei Stunden zu Hause.
Der nächste Versuch startete mit dem Bus, der mich zur S-Bahn brachte. Alles klar soweit: zum Umsteigen am Hauptbahnhof blieben mir 10 Minuten.
Die erste S-Bahn hatte 9 Minuten Verspätung ! Am Hauptbahnhof nahm ich die Tasche unter den Arm und meine Beine in die Hand. Ich hetzte quer durch, von hinten nach vorn.
Die S-Bahn zum Flughafen hatte 5 Minuten Verspätung ! Nach einer Ewigkeit kam ich meinem Ziel näher: das zweite Mal am Flughafen.
Vom 10-Euro-Entschädigungs-Gutschein kaufte ich was Essbares und irrte zum richtigen Ausgang - die Anzeige war natürlich nicht korrekt.
Punkt 16 Uhr kam die Durchsage: “Verehrte Fluggäste, wir können voraussichtlich in 15 Minuten mit dem Einsteigen beginnen!” Ich drehte langsam durch, mir lief die Zeit
davon.
Mein neuer Plan funktioniert nur, wenn alles optimal verläuft. Mir blieb keine Wahl: nach der Landung musste ich mich beeilen.
Ok, es ging los: das Personal bat zum Einsteigen. Mit meiner Reihe 24 auf dem Zettel gings ins Flugzeug. 21, 22, 23.... ??? Der Stewardess zeigte ich meine Platzangabe und sie sagte:
“Ach, setzen Sie sich in die 23. Reihe. Dies hier ist ein anderes Flugzeug !”
Im Gespräch mit einem Passagier erfuhr ich, dass im Laufe des Tages zwei Flugzeuge von bmi kaputt gegangen waren. So traute ich mich kaum zu fragen, tat es aber doch. “Verkaufen Sie
an Bord Tickets für den Heathrow Express ?”. Die Antwort: “Nein, das Gerät dafür funktioniert nicht.”
Wer hat was anderes erwartet ?
Da sass ich nun: in der letzten Reihe, letzter Platz - ganz hinten und starrte völlig verkrampft in die Gegend. Entspannung trat erst ein, als ich die Wolken unter mir sah. Ich begriff
ganz langsam, dass jetzt alles gut wird, zumindest schien es so.
Ohne Komplikationen und mit sehr schöner Sicht auf die Stadt landeten wir gegen 16:45 Uhr Ortszeit in Heathrow.
Die Türen öffneten sich ganz hinten, so war ich die erste, die das Flugzeug verlassen durfte - und draußen wartete der Bus. Im Flughafen verlief alles recht zügig.
Ich war glücklich, dass ich überhaupt angekommen war. Daran hatte ich einige Stunden zuvor absolut nicht geglaubt. Und jetzt bestand die theoretische Möglichkeit, dass ich pünktlich zum
Konzert erscheine.
Ohne die Hilfe des Heathrow Express-Zuges hätte ich meinen Termin nicht einhalten können. 15 Minuten bis Paddington ist ne unschlagbare Zeit.
Obwohl ich nicht wirklich getrödelt habe, hat es noch über eine Stunde gedauert, bis ich im Hotelzimmer war. Es war 18:00 Uhr. Ich ließ alles fallen und machte mich ruhig aber zügig
frisch für Cliff.
Vor mir lagen zwölf Tube-Stationen mit einmal Umsteigen in Westminster. Die Fahrt dauerte eine gute halbe Stunde. Also blieben mir noch 45 Minuten bis Konzertbeginn, was nicht viel ist,
wenn man die Umgebung nicht kennt.
So steuerte ich am Eingang der gewaltigen O 2-Arena direkt auf eine Taschen-Kontrolle mit Leibesvisitation zu. So etwas hatte ich heute schon einmal erlebt ! Offensichtlich galt dies nur
für Leute, die zu blöd waren, diesen Check großräumig zu umgehen.
Für mich machte es wenig Sinn, die Taschen derer zu durchleuchten, die ganz links das Gebäude betraten. Die restlichen Menschen strömten nämlich ungehindert durch zehn weitere Türen ins
Innere. Man lernt dazu.
Innen wie außen bestaunte ich die Architektur. Die Höhe und die großen Flächen vor dem inneren Kern - der Konzertarena - waren überwältigend.
Die Kontrolle am Eingang zur Halle überstand ich ganz lässig. Jahrelange Erfahrung in diversen Arenen dieser Welt zahlt sich eben aus.
Lange Rolltreppen führten auf die nächste Ebene und ich fragte mich, ob ich dort oben wohl meinen Platz finden würde. Die Zeit drängte und die Menschenmassen ebenso. Alles war voll, die
Toiletten, die Essens-Stände, sogar vor den Eingängen zu den Tribünen bildeten sich lange Schlangen. Viel Zeit zum Überlegen blieb nicht, also kaufte ich Wasser und Pommes.
Am Eingang zum richtigen Block stellte ich mich hinten an. Als die Durchsage kam: “Verehrte Gäste, das Konzert beginnt in 10 Minuten” hatte ich das Innere der Halle noch gar
nicht gesehen.
Plötzlich ging alles ganz schnell und ich saß tatsächlich auf dem richtigen Platz. Dass ich es so pünktlich geschafft hatte, war fast unglaublich. Wäre die nächste Maschine nur etwas
später abgeflogen... Ich versuchte diese Gedanken abzuschütteln, als das Licht ausging und die Show begann.
Oh je, was hatte ich mir bloß dabei gedacht ? Vier alte Männer mit 41 Liedern, jedes davon älter als ich !
Die Shadows sind: Hank Marvin (Gitarre), Bruce Welch (Bass) und Brian Bennett (Schlagzeug).
Hier die Songs:
Die erste Hälfte begann mit:
1. We Say Yeah ** 2. In The Country * 3. Gee Whiz It’s You ** 4. A Voice In The Wilderness 5. Living Doll 6. Dancing Shoes *** 7. I'm The Lonely One **
8. A Girl Like You 9. Do You Wanna Dance **
Shadows section, 5 songs: 10. unbekanntes Shadows instrumental 11. Dance On 12. Wonderful Land 13. The Savage 14. Sleepwalk
15. High Class Baby *** 16. I Could Easily Fall In Love With You 17. Willie And The Hand Jive *** 18. Sea Cruise *** _______________________________
Zweite Hälfte:
19. C'mon Everybody ** 20. Dynamite *** 21. Lucky Lips
Unplugged, 3 songs: 22. Travelling Light 23. Time Drags By ** 24. All Shook Up **
25.Please Don’t Tease
Shadows section, 4 songs: 26. Apache
27. Foot Tapper 28. Atlantis 29. FBI
30. I Love You 31. The Next Time 32. Don’t Talk To Him 33. On The Beach ** 34. Summer Holiday 35. Bachelor Boy 36. Nine Times Out Of Ten ***
37. It’ll Be Me *** 38. Visions *
Extras: 39. Move It * 40. Singing The Blues *** 41. The Young Ones
(geniale Lieder sind mit * / *** gekennzeichnet)
Gleich vom Beginn an war in der mit 20.000 Menschen vollbesetzten Halle eine grandiose Stimmung. Das Besondere an diesen Konzerten war sicherlich, dass sich wesentlich mehr Männer im
Publikum befanden. Nahezu jede Frau durfte ihren Mann mitbringen, die ohne die Shadows niemals hergekommen wären.
Ich freute mich auf einige Stücke und jubelte mit dem Rest an Energie, die ich nur dem Flugzeug-Kaffee zu verdanken hatte (und dem bisschen Adrenalin).
Es gab mehrere Lieder, die ich nie zuvor live gehört hatte. Aber es gab vieles, was nicht hätte sein müssen.
Insgesamt waren alle drei Konzerte außergewöhnlich, denn ich hatte die Shadows noch nie zuvor live erlebt. Die reine Instrumental-Musik haut mich nicht vom Hocker. Dennoch erkannte ich
einige ihrer Lieder aus dem Radio.
Wenn ich ‘The Young Ones’ im Radio höre, bekomm ich Hautausschlag. Im Konzert ist das kollektive Mitsingen natürlich Pflicht.
Das Lied ‘Dancing Shoes’ kannte ich überhaupt nicht und es riss mich sofort um. Ein unerwartetes Highlight.
Alle drei Sitzplätze boten einen super Blick auf die Bühne, wobei ich am ersten Abend entfernungstechnisch am dichtesten dran war. Um die Distanz zu überbrücken, half an den folgenden
Abenden mein Fernglas.
An dieser Stelle muss ich die Leistung meiner Kamera lobend erwähnen. Das erste Mal im Härtetest und sofort bestanden ! Alle Achtung ! Der 20-fache Super-Zoom und die hervorragende
Filmqualität lassen keine Wünsche offen.
So entstanden unzählige Mitschnitte, die mir die Zeit bis zum Erscheinen der DVD versüssen. Das Material für die DVD wurde übrigens am ersten Abend in der Arena aufgenommen. Leider waren
keine Wiederholungen erforderlich. Den ganzen Abend hat man absolut nichts von der Aufnahme mitbekommen, außer den zusätzlichen Kameras.
In der Pause sprach mich mein Sitznachbar an, wie teuer die Programmhefte seien. Was folgte war eine eher einseitige Unterhaltung mit englischen Sprachfetzen von mir. Im Normallfall
verstehe ich die Sprache besser als ich sie sprechen kann.
An dem Abend war beides kaum gegeben. Ich verstand auf Anhieb nur wenig und konnte ein paar Sätze relativ gut rausbringen. Meistens hab ich so getan als verstehe ich, was er sagt, was
anderes blieb mir nicht übrig. Ich finde es trotzdem schön, wenn man nicht nur fremd nebeneinander sitzt.
Cliff’s Solokonzerte sind wesentlich besser, da sie mehrere Jahrzehnte seiner Musik beinhalten. Außerdem spricht Cliff mehr auf der Bühne - man kann auch sagen: er quatscht sein
Publikum voll. Ich find das gut, er baut immer kleine Witzeleien ein.
Bei diesen Konzerten hat hauptsächlich Cliff was erzählt und ab und zu sogar Hank. Bruce brachte einige Worte hervor und Brian saß am Schlagzeug. Überhaupt fand ich eigenartig, dass bei
der Vorstellung der Künstler Brian an allen drei Abenden nicht erwähnt wurde. Oder passierte das während meines Sekundenschlafs ?
An dieser Stelle sei erwähnt, dass an allen drei Abenden die Bude voll besetzt war. Bis hoch in die letzten Reihen, wo mir vom Hinaufsehen schwindelig wurde. Bei dem Anblick schätzte ich
meine ergatterten Tickets doch sehr.
Zum Ende hin tobte das Publikum. Es war einfach unglaublich. Ein große Party - ich wäre gern vorn an der Bühne gewesen, wo die Menschen zu der Musik tanzten und jubelten. Mehr Stimmung
ging nicht !
Kurz nach 22:30 Uhr war alles vorbei, die Lichter gingen an und wir mussten uns erheben.
Die Massen drängten nach draußen.
Außerhalb der Arena und noch innerhalb des ehemaligen Millennium Domes war ich überrascht wieviel Leben sich dort abspielte. Im äußeren Ring - unter dem gleichen Dach - herrschte
Hochbetrieb. Restaurants, Diskotheken und Clubs waren gut besucht.
Wahnsinng laute Musik dröhnte an mein überfülltes Innenohr. Ich versuchte, mich am Menschen-Strom vorbei zu schlängeln und als Erste von allen anderen die U-Bahn zu erreichen. Klappte
nicht wirklich.
Gegen 23:30 Uhr schob ich die Karte in den Schlitz meiner Hotelzimmertür und fiel kurz darauf ins Bett.
Mein innerer Wecker läutete um 6:45 Uhr. Zeit zum Aufwachen ! (Hä ???)
Schlafen kann ich später. Es galt, die verpassten Stunden nachzuholen und gleichzeitig meinen Plan einzuhalten. Der Samstag Vormittag gehörte dem Butterfly Jungle am Naturkundemuseum
– eine Sonderausstellung mit lebenden tropischen Schmetterlingen.
Die wertvolle Zeit bis zum Einlass um 10:00 Uhr wollte ich sinnvoll nutzen und eine Stunde im St. James’s Park verbringen. Also blieb mir nichts anderes übrig als aufzustehen.
Mein Plan funktionierte. Ich freute mich tierisch auf meinen lang vermissten Lieblingsplatz am See. Früh morgens ist es hier am schönsten, wenn die Bänke und Wege leer sind.
Für mich war es fast ein Jahr her, seit ich hier so lauschig sitzen konnte. Im März wurde der See gereinigt. Damals waren die Aussichten auf die Baustellen-Absperrungen demnach nicht
einladend.
So verbrachte ich „den Morgen danach“ standesgemäß, bevor ich um kurz vor 10 Uhr vor der Kasse am Museum rumstand.
6 Pfund später zog ich mich bis auf’s letzte Hemd aus, um die Hitze besser ertragen zu können. Tropische Schmetterlinge hab ich noch nie vorher fliegen sehen, denn das feuchte Klima
verträgt sich mit mir nicht. Diese Ausstellung wollte ich sehen, komme was wolle. Zeitweise dachte ich, die heiße Luft verbrennt mir die Lungen, aber sonst ging’s ! Ich blieb bis ca. 10:45 Uhr.
Anschließend stellte ich mich in die Schlange zum Naturkundemuseum. Wie gut, dass der Eintritt frei ist. So hatte ich keine Probleme damit, die längste Zeit im riesigen Museums-Shop zu
verbringen. Ich kaufte ne riesige Tüte voll, knippste ein paar Erinnerungen und versprach mir selbst, in das Museum tiefer vorzudringen, wenn ich mehr Zeit habe.
Die Tüte stellte ich im nahen Hotelzimmer ab, bevor ich zur nächsten Shopping-Runde nach Covent Garden aufbrach.
Gegen 12 Uhr streunte ich also über den Platz und durch die Markthallen von Covent Garden. Bei HMV stand ich kurz darauf mit einem Stapel CDs an der Kasse. Im Shop vom Transport Museum
dagegen hab ich nichts gefunden.
Die ganze Zeit geisterte mir eine Sorge durch den Kopf: wie komme ich am Abend zum Konzert ? Schon zu Hause erfuhr ich per Mail, dass am letzten Wochenende im September die Jubilee Line
teilweise gesperrt sein würde. Zu Hause war ich mir sicher, dass für Ersatzverkehr gesorgt ist.
Am Morgen hatte ich im Vorbeigehen auf den täglichen Hinweisschildern von Sperrungen auf mehreren Linien gelesen. Nach dem ersten flüchtigen Blick sah es für mich so aus, als sei genau
der Abschnitt betroffen, den ich brauchte.
Nach dem Rumstreunen und Einkaufen musste ich mich unbedingt darum kümmern. Es konnte nicht sein, dass die Jubilee Line nicht bis North Greenwich fährt. Die O 2 Arena ist ja viel mehr als
nur ne Konzert-Arena – gerade samstags abends !
Nicht zu vergessen: die Arena liegt auf einer Halbinsel in den Docklands, dreiseitig von der Themse umgeben, natürlich ohne Brücke in der Nähe.
Ich lief zur Station Embankment, um dort auf die Hinweistafel zu sehen. Erleichtert erkannte ich, dass die Linie ab Station Waterloo fährt. D.h. ich musste einmal mehr Umsteigen. Somit
war alles klar, ich brauchte nur nen „Ersatzverkehr“ für eine Station, zwischen Westminster und Waterloo.
Den restlichen Nachmittag verbrachte ich bei schönem Wetter im St. James’s Park. Ich ergatterte den perfekten Platz und saß über eine Stunde lang am See.
Der vorherige Tag steckte mir noch in den Knochen. Damit mir am Abend nicht aus Versehen ein Gähnen rausrutscht, musste ich mich ab kurz vor 16 Uhr im Zimmer ausruhen. Die nächsten Tage
werden nicht viel erholsamer.
Ab 17:30 Uhr befand ich mich mit ausreichend Zeit im Rücken auf dem Weg zur Arena. Ich entschied mich für den zusätzlichen Umstieg in der Station Piccadilly Circus.
Kaum befand ich mich auf dem direkten Weg zu Cliff, musste ich mein Zeitpolster nutzen. Wir waren gerade ein oder zwei Stationen von Waterloo gefahren, da kam die Durchsage: „Verehrte
Fahrgäste, wir können im Moment nicht weiterfahren. Es befindet sich eine Person auf dem Gleis zwischen North Greenwich und Canning Town.“
Kein Grund, irgendwelchen Stress aufkommen zu lassen. Es ging von einer Station zur nächsten, mit geänderten Durchsagen. Mir blieb ja eh nichts anderes übrig als in der Bahn zu bleiben.
Zu Fuß gehen ist unmöglich. Kurz vor der Arena unterquert die „Tube“ zweimal den Fluss.
Endlich an der O 2 Arena betrat ich einige Meter neben den Sicherheits-Checks ganz lässig das Gebäude. An der nächsten Kontrolle kam ich nicht vorbei. Hier war es nur erforderlich die
Handtasche zu öffnen.
Am Vortag hatte ich gelernt, dass gefundene oder vor Ort verkaufte Getränkeflaschen generell ohne Deckel zu transportieren sind. So hatte ich immer einen Ersatz-Deckel in der
Jackentasche.
Erstaunlich auf welche Ideen man kommt: Ich ließ die Getränkeflasche (mit Deckel), die Kamera sowie mitgebrachte Nahrung in meinen Jackentaschen scheinbar unsichtbar werden. Egal, wie
ausgebeult die Jacke am Ende gewesen war... Ich wurde durchgelassen !
Da ich wesentlich früher an der Halle war als tags zuvor, suchte ich sofort meinen Platz. Ich hatte alles dabei was ich brauchte: Essen und Trinken. So konnte ich endlich ungehindert und
ohne Schlangestehen in die Halle gehen und fand nen super Platz für mich.
In der ersten Reihe vor der Bühne hätte ich ganz sicher einen besseren Platz für mich gefunden... aber der stand nicht auf meinem Ticket ! Ok, ich brauchte nur nach oben zu schauen und
sofort war ich dankbar für den Platz, auf dem ich saß.
Der Platz war erneut an der Kante. Rechts von mir war die Behinderten-Plattform, auf dem bereits einige Rollstühle standen.
Wenn ich kann, buch ich mir nen Platz am Gang. Ich sitze ungern mittendrin. So waren die Plätze bisher perfekt, obwohl ich bei der Buchung keine Wahl hatte.
Der absolute Vorteil am Samstag war, dass ich mich in der zweiten Reihe von oben befand. Nur ein großer Schritt und wenige Meter trennten mich von der Tür. Die Chance, die größte Masse an
Menschen schnell hinter mir zu lassen, war da.
Die digitale Bannerwerbung in der Halle informierte uns über die letzten Bahn- u. Schiffsverbindungen an diesem Abend. Mir fiel wieder ein, dass, wenn gar nichts mehr geht, ja noch das
Schiff bleibt. Wie lange es wohl braucht, um ein paar Tausend Menschen von North Greenwich bis Westminster zu transportieren ?
Wie jeden Abend musste ich während der Aufnahmen die Security im Auge behalten. Hier oben war die Chance, von einem hinter mir stehenden Wachmann, bei Aufnahmen gestört zu werden, groß.
Das Konzert begann und verlief wie am Abend zuvor. Ich blickte öfter rechts und links über die Schultern und sah meistens niemanden.
So verfolgte ich Cliff abwechselnd mit der Kamera und mit dem Fernglas und war glücklich.
Natürlich ging alles viel zu schnell, wie immer. 20.000 Menschen lachten, jubelten, klatschten und sangen bis zum Schluß zusammen wie eine große Familie.
Am Ende war ich erstaunt, wie schnell ich außerhalb der Halle und in der U-Bahn war. Der Rückweg war durchs Umsteigen nur geringfügig kürzer als am Vorabend.
Aus gutem Grund klappte ich meine Augen an diesem Abend viel früher zu als sonst.
Sonntag Morgen: 06:30 Uhr. Zeit zum Aufstehen !
Der Sonntag war mein Tag. Das Wetter versprach wahnsinnig wolkenlos zu werden. Hätte ich den Ausflug in die Kew Gardens nicht geplant - ich hätte umdisponiert. Hervorragend fand ich die
Tatsache, dass ich mich am Abend um irgendeinen Cliff nicht zu kümmern brauchte: ich hatte frei !
Kurz vor 9:00 Uhr stand ich am Victoria Gate und flehte um Einlass.
Eine Gruppe Kanadagänse flog im V-förmigen Flug dicht über den Baumkronen hinweg, genau wie vor zwei Jahren. Diesmal kamen sie aus einer anderen Richtung. Ein herrlicher Anblick.
Was mir an diesem Morgen zum ersten Mal besonders auffiel, waren die sehr vielen grünen Halsbandsittiche, die sich immer mehr in der Stadt ausbreiten. Dass sie hier im botanischen Garten
und darüber hinaus so zahlreich vertreten sind, wußte ich nicht.
Oh je, wie soll ich mich jemals wieder von diesem Ort trennen können ?
Mein Flehen wurde erhört. Um 9:30 Uhr war ich bereit alles zu zahlen, was nötig war, um reingelassen zu werden. 13 Pfund reichten.
Fortan schlenderte ich gedankenverloren und voll des Glücks in alle Richtungen. Es war einer meiner schönsten Tage des Jahres.
Der erste Weg führte mich zum riesigen Baum am See. Von ungefähr hier hörte ich das Krächzen der Sittiche bis sonstwohin. Es dauerte etwas, bis ich den ersten Vogel sah. Bevor ich ein
Bild machen konnte, war er im Nachbarbaum verschwunden und ich hatte Nackenschmerzen.
Als nächstes stand das Waterlily House auf dem Plan. Der schönste und am meisten vermisste Ort in ganz London ! Im März war das kleine Glashaus eine Baustelle. Ich war also das letzte Mal
vor 16 Monaten hier.
An diesem frühen Morgen war ich die Einzige, die nach dem goldenen Türknauf griff und die charmante alte Tür vorsichtig aufzog. Andächtig und völlig überwältig von dem Anblick und der
friedlichen Stille im Innern stand ich einige Momente lang nur da.
So schön hatte ich es vor 16 Monaten nicht erlebt. Es war eine grüne Oase, vollkommen anders und doch so vertraut. Ich lauschte dem stetigen Tropfen auf die großen Seerosenblätter, bis
mich jemand störte. Ich verließ für’s erste diesen Ort...
Mein Weg führte mich kreuz und quer durch den Park. Ziemlich planlos lief ich von einem Lieblingsplatz zum nächsten. Die Zeit für Pausen auf verschiedenen Bänken z.B. am See und im
Restaurant blieb dennoch. Das musste auch sein. Der Park ist einfach zu groß, um alles auf einmal zu Fuß zu erleben.
Irgendwann am frühen Nachmittag lief ich mit Hilfe eines mobilen Eisbechers zur Shirley Sherwood Gallery. Dieser Bereich des Gartens und die Galerie sind mir ziemlich unbekannt. Ich
wollte nicht Abschied nehmen, ohne mir das angesehen zu haben. In dem modernen Gebäude war nicht viel los. Als ich die schwere Tür zur Ausstellung aufzog, brauchte ich einige Sekunden, um mich an die Dunkelheit zu
gewöhnen.
Innen waren überraschend viele Besucher, die in absoluter Ruhe jedes Bild einzeln studierten. Da konnte ich unmöglich in meinem gewohnten Schritt hindurch marschieren. Ich passte mich der
Geschwindigkeit so gut es ging an.
Ich versuchte, mir so viele Bilder wie möglich anzusehen, bevor es mir zu langweilig wurde. Vielleicht lag es am schönen Wetter oder an meiner schwindenden Energie… kurze Zeit
später saß ich auf einer Bank in den letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Tages.
Was danach kommen musste: das Waterlily House und die Shops am Victoria Gate.
Bei den Seerosen waren zu viele Besucher, als dass ich noch einmal ins Träumen geraten könnte. Schön war es und ist es immer.
Im Shop kaufte ich alles, was mir vor die Füße fiel. Es wäre fast eine Orchidee gewesen ! Ich konnte es gerade noch verhindern, in dem ich sie zurück ins Regal stellte.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ließ ich den königlichen botanischen Garten hinter mir.
Im Starbucks versorgte ich mich mit Eß- und Trinkbarem und wartete danach auf die Linie, die mich bis Gloucester Road zurück bringen sollte. Um 16:40 Uhr war ich im Hotel.
Mein freier Abend blieb frei. Ich verpasste die Chance auf einen wundervollen Sonnenuntergang.
Montag morgen fuhr ich das erste Mal bis Putney Bridge. Wie vor fast jedem neuen Ziel hatte ich leichte Bedenken bezüglich meiner Sicherheit. Diese Vorsicht ist manchmal nicht unbegründet
und für alleinreisende Frauen lebenswichtig.
An diesem Montag hatte ich aber nichts zu befürchten. Die Gegend schien harmlos zu sein.
Mein Ziel war die Themse. Ich spazierte zuerst im Bishop’s Park, in dem fast mehr Hunde als Menschen unterwegs waren. Diese wahnsinnig breite Allee mit altem Baumbestand am Fulham
Palace hat mich beeindruckt. Leider war das Wetter trübe und bewölkt. Immer wieder hörte ich das Krächzen der Sittiche und sah ab und zu einen über dem Wasser.
Ich überquerte den Fluss via Putney Bridge. Am südlichen Themse-Ufer ging ich dem Thames Path entgegen, der am Ende der Straße begann.
Unterwegs war ich überrascht über die direkte Verbindung zum Fluss. Ich beobachtete Wassersportler in ihren Leichtbau-Kanus, die gerade aus dem Wasser kamen. Mehrere Bootsschulen säumten
die Straße. Es hatte alles ein maritimes Flair.
Endlich auf dem kleinen Fußweg am Fluss hoffte ich auf einen unverbauten Blick auf das „London Wetland Centre“, das ich im März besucht hatte. Es grenzte direkt an den Weg. Man
bekam aber durch den hohen Erdwall keinen Vogel zu Gesicht.
Schon ziemlich fußlahm war ich froh, als endlich die Hammersmith Bridge ins Blickfeld rückte. Die Bank direkt an der Straße hieß ich herzlich willkommen. Hier studierte ich meine Pläne
und meinen Terminkalender.
Das Wetter hatte sich nicht, wie gehofft, zum Guten gewendet. Es war ziemlich frisch und noch immer bewölkt. Aus dem Grund suchte ich einen warmen Platz und fand ihn: die Kings Mall in
Hammersmith. Perfekt.
Hier aß ich zu Mittag und füllte einige Einkaufstüten. Wie praktisch, dass auf der anderen Straßenseite HMV war.... Mit Sack und Pack ging es erst einmal ins Hotelzimmer zurück.
Ich hatte noch genügend Zeit für den hochgelobten Garten am Natural History Museum. Ich freute mich drauf. Was ich dort fand, war allerdings sehr öde. Die falsche Jahreszeit ? Es sah
wenig gepflegt aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in ein paar Monaten schöner sein soll.
Nach dem trostlosen Gartenbesuch schlich ich durch den Seiteneingang ins nahe Victoria & Albert Museum.
Super, dass die meisten Museen keinen Eintritt (mehr) verlangen. (Im Natural History Museum hab ich vor Jahren mal Eintritt zahlen müssen).
So kann man auf nen spontanen Einkaufsbummel durch die Shops marschieren und nebenbei im Restaurant was essen.
Die sehr hohen und großen Räume des Restaurants haben mich blass werden lassen. Die Wände und Decken zweier Räume waren reichlich mit alten Ornamenten verziert. Schade, dass es dort so
voll und laut war. Ich hätte gern dort gesessen.
Obwohl ich nur kurz hinein spähte, konnte ich meinen Blick kaum abwenden. Ich versuchte, so viel wie möglich zu sehen. Allein diese beiden Räume sind es wert, noch einmal herzukommen.
Meinen Tisch fand ich aber in einem sehr modern und schlicht gehaltenen Raum, in dem die Akustik angenehmer war. Ich wärmte mich am Cappuccino und naschte irgendwas Süßes.
Ein kurzer Rundgang im Innenhof und ein längerer Rundgang durch die Shops folgten. Die Shops boten Außergewöhnliches, ich kaufte aber nichts.
Von einem Shop zum nächsten: das Harrods. Es stand diesmal nicht auf dem Plan. Ich hatte aber noch etwas Zeit und die Gelegenheit war günstig.
Im Laden brauchte die übliche Zeit zur Orientierung und einen aktuellen Kaufhaus-Plan. Ich durchschritt die Abteilungen, die ich sehen wollte und blieb einige Sekunden länger am
handgeschnitzten Snooker-Tisch stehen als beim letzten Mal. Ich überzeugte mich noch einmal von dem 7stelligen Preis.
In der Multimedia-Abteilung vermisste ich den 108 Zoll Plasma Bildschirm. Hat den etwa jemand gekauft ?
In den restlichen Abteilungen fand ich nichts, was mich zum Kaufen anregte.
Von Knightsbrigde fuhr ich ins Hotel zurück und blieb dort bis ich zum Konzert aufbrechen musste.
Der Höhepunkt des Tages verlief wie gewohnt. Ich kam ohne Probleme an und war wirklich froh, dass auf der gesamten Strecke keine Sperrung war.
Am Eingang umkreiste ich alle unnötigen Kontrollen und saß bald darauf mit dem mitgebrachten Futter auf meinem Platz. Die Sicht war gut, aber die Entfernung zur Bühne doch etwas weit. Ich
lobte mir mein Fernglas und den Super-Zoom meiner Kamera !
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Die Zeit verging wie im Flug. Zum Ende hin konnte ich meine Kamera vor lauter Begeisterung kaum noch abschalten. Jetzt war eh alles egal. Ich füllte also meine Speicherkarten bis zum Rand
auf.
Mein vorläufig letzter Tag in London lag vor mir. Ich hatte meine wenigen Habseligkeiten am Nachmittag vorm letzten Konzert schnell zusammen gepackt.
So geschah es, dass ich am nächsten Morgen zur gewohnten Zeit das Zimmer verlies und noch vorm Frühstück auscheckte. Ich wollte einfach nicht wertvolle Zeit mit Nebensächlichkeiten
verschwenden. Das Frühstück und alles Folgende konnte ich somit ungestört genießen.
Es gab nur einen Weg und ein Ziel: St. James’s Park.
Ich blieb ziemlich lang auf der Bank am See. Meine vom Frühstück entwendeten Cashew- und Walnüsse musste ich ja noch ans Nagetier bringen. Es war das erste Mal, dass mir die grauen
Eichhörnchen aus der Hand fraßen.
Allerdings hatte ich mehr als sie wollten. So hinterließ ich auf einer hölzernen Armlehne die Reste zur späteren Einlagerung für den kommenden Winter.
In den Tiefen meiner Tasche verbargen sich tatsächlich noch zwei, drei Toastscheiben. Kaum zu Tage gefördert kam die Zielgruppe angewatschelt. Graugänse, Kanadagänse und ein paar meiner
Streifengänse guckten mich und meine Tüte neugierig an.
Innerhalb der nächsten Minuten war alles verteilt und aufgefuttert.
Es war Zeit zum Aufbruch.... na ja... wenigstens mal in die Nähe der nächsten Straße könnte ich mich wagen. Ach, es fiel mir ungeheuer schwer.
Am Parkausgang schaute ich zurück. Ich erinnerte mich sehnsuchtsvoll an die vielen Tausend Narzissen vom letzten März. So schweifte mein Blick entlang der großen Bäume, die damals das
riesige Blumenfeld säumten. Jetzt war es nur ein leeres Stück Rasen.
Ich ging noch einmal zurück. Ein paar Fotos mussten sein. Ohne kann ich nicht von hier fort. Der Abschied war nahezu unmöglich.
Mit der Gewissheit, dass ich wieder komme, fiel es mir etwas leichter. Ich versuchte, nicht weiter drüber nachzudenken. Zu Fuß gings am Green Park entlang bis zum Piccadilly.
Auf dieser Straße lag das wohl einzige Geschäft in der ganzen Stadt, in dem ich noch nie zuvor war: Fortnum & Mason. Der Laden ist das, was Harrods nicht mehr ist: Hoflieferant für
die Queen. Es spricht also Vieles für einen Besuch.
Das Erdgeschoss war gefüllt mit allerlei Süßigkeiten. Schokolade, Kekse, Pralinen ... Ich fand viele wahnsinnig schöne Keksdosen ! Oh je !
In den anderen Etagen fand ich Weihnachtsartikel, Haushaltssachen und Wohnaccessoires. Irgendwo dazwischen suchte ich die Toilette, ein stets aussagekräftiger Ort.
In den Damen-Toiletten im Harrods liegen für jeden Gast einzelne gute Papierhandtücher, sauber auf dem Waschbeckenrand. Mehrere Parfumflakons sowie eine äußerst wohl riechende Handcreme stehen am Ende des Waschvorgangs bereit. Rundherum ist natürlich alles in Gold gehalten.
Auf den Toiletten von Fortnum & Mason fand ich kein Gold. Dafür gabs tatsächlich für jeden ein kleines Frottier-Handtuch ! Und natürlich Handcreme. Ach, einfach nur toll diese
Luxus-Kaufhäuser !
In der obersten Etage bei den Büchern fand ich wunderschöne Kalender. Eine gleichwertige Entschädigung für den sonst sehr schönen Kalender von Kew Gardens.
Zurück im Erdgeschoss suchte ich vergeblich nach der schönsten Keksdose mit den wohl leckersten Keksen. Da es fast Mittag war und ich hier nicht fand, was ich suchte.... stand ich bald
darauf im Café Nero und orderte mir nen Tomate-Mozzarella Sandwich.
Mit dem erhitzten Sandwich, dem kalten Getränk und den Kalendern gings danach in der U-Bahn drei Stationen bis Holborn. Von hier waren es nur ein paar Schritte bis zu den Lincoln Inn
Fields, dem Park hinter dem Gerichtshof.
Im Schatten der Bäume, neben den Tennisplätzen fand ich zum Glück eine freie Bank. Vom “Einfach-auf-den-Rasen-legen” der Londoner bin ich noch weit entfernt. Ich muss in
dieser Hinsicht noch entspannter werden.
Es war Mittagszeit. Immer mehr Kanzleiangestellte und Rechtsanwälte strömten in die Grünfläche. Neben mir wurde trainiert und ich sah jedem einzelnen Ball zu.
Die ganze Zeit hatte ich noch ein weiteres Ziel im Kopf: die Gray’s Inn Gardens. Ich überlegte kurz, ob es sich lohnen könnte. Aber das finde ich nicht heraus, wenn ich sitzen
bleibe. Ok, am Ende war ich enttäuscht: die Tore zur Grünfläche waren verschlossen.
Kurz darauf sass ich erneut in den Lincoln Inn Fields, auf einer anderen Bank. Es war herrlich, zu beobachten, wie Einzelne oder Gruppen in Nadelstreifenanzügen wie selbstverständlich auf
dem Rasen saßen und jeder sein eingeschweißtes Essen mitbrachte.
Im Kopf rechnete ich nach. Wieviel Zeit blieb mir noch, wann muss ich am Hotel sein, wie lange dauert die Rückfahrt, wann muss ich mich von der Bank erheben ... reicht die Zeit für
Fortnum & Mason ?
Klar reichte die Zeit. Ich fuhr zurück zum Piccadilly Circus. Im Laden kaufte ich die schönste Keksdose, obwohl mich Kekse mit Rosengeschmack grundsätzlich nicht voll überzeugen. Egal,
ich wollte nicht bis zum nächsten Besuch warten...
Am Hotel war ich trotz allem etwas früher als geplant. Ich war glücklich, dass alle Neuerwerbungen in den Koffer passten. Ich hätte fast noch mehr kaufen können !
Die Fahrt bis Paddington und schließlich bis zum Flughafen verlief ohne Probleme. Ich checkte per Automaten ein und gab mein Gepäck ab.
Einige Stunden später landete ich in Hannover.
Ach, mein viel zu kurzer Urlaub... Schöne Sonnen-Tage, tolle Konzerte und eine unvergessliche Zeit an den Plätzen, die ich so liebe.
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